50 Jahre Segelclub Freistett – das Jubiläumswochenende

Ein Wochenende, das noch lange wirkt…

 

Es gibt diese seltenen Momente im Vereinsleben, die noch lange nachhallen – in Gesprächen am Steg, in Bildern im Kopf und in diesem angenehmen Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben. Das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des Segelclub Freistett war genau so ein Moment. Eines, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn viele mit anpacken – und dann gemeinsam genießen.

 

Schon im Vorfeld war spürbar gewesen, dass hier nicht einfach nur ein Fest vorbereitet wurde. Über Tage hinweg wurde organisiert, aufgebaut, abgestimmt, geschleppt und dekoriert – oft bis in die Abendstunden hinein, mit der typischen Mischung aus Pragmatismus und guter Laune, die man nur im Verein findet. Zelte wurden gestellt und gesichert, Lichterketten gespannt, Strom- und Wasserleitungen gelegt, das Gelände Schritt für Schritt in eine Festfläche verwandelt.

 

 

Jubiläumsfest für Mitglieder und geladene Gäste

 

Der Samstagabend begann schließlich, wie es sich für ein solches Jubiläum gehört: mit einem Sektempfang um 18 Uhr, bei dem sich Mitglieder, Gastlieger und geladene Gäste in entspannter Atmosphäre zusammenfanden. Es wurde angestoßen, gelacht, erzählt – und schnell wurde klar, dass dieser Abend genau die richtige Richtung einschlagen würde.

 

Kulinarisch ließ der Abend keine Wünsche offen. Das Buffet von Saier aus Rheinbischofsheim war nicht nur reichlich bestückt, sondern auch so vielfältig, dass wirklich für jeden etwas dabei war. Und ja – das Versprechen, dass niemand hungrig bleiben würde, wurde mehr als erfüllt. Es folgten Dessert, Kaffee und Kuchen, später eine Käseplatte für die Genießer, die es etwas länger aushielten, und eine kleine Spirituosenbar, die sich im Laufe des Abends zu einem beliebten Treffpunkt entwickelte.

 

Dazwischen immer wieder Gespräche, Begegnungen, dieses typisch ungezwungene Miteinander, das sich nicht planen lässt, sondern einfach entsteht. Und auch die kleinen Überraschung, die in das Programm eingebaut waren, sorgten für den einen oder anderen besonderen Moment.

 

Tag der offenen Tür mit Schnuppersegeln für Jedermann

Am Sonntag öffnete der Club dann seine Tore für die Öffentlichkeit – und traf damit genau ins Schwarze. Beim Tag der offenen Tür nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, den Segelclub kennenzulernen und beim Schnuppersegeln selbst aufs Wasser zu gehen. Ob auf der Jolle oder dem Kajütboot – die Rückmeldungen waren durchweg positiv, und nicht wenige dürften an diesem Nachmittag zum ersten Mal echtes Segelfeeling erlebt haben.

 

An Land blieb es bewusst unkompliziert: Würste vom Grill im Weck, Getränke aus der Flasche, alles gegen einen kleinen Unkostenbeitrag – genau die richtige Mischung für einen entspannten Sommertag. Hinter den Kulissen lief dabei alles reibungslos, weil viele Hände ineinandergriffen: am Grill, an der Kasse, bei der Ausgabe und natürlich auf dem Wasser.

 

Was dieses Wochenende besonders gemacht hat, waren nicht nur Programm und Organisation, sondern auch die vielen kleinen Beiträge der Mitglieder. Geschmückte Boote mit Flaggen und Lichterketten sorgten für ein stimmungsvolles Bild am Steg, das Kuchenbuffet wurde durch zahlreiche Spenden bereichert, an der Bar tauchten immer wieder neue Flaschen auf, und auch musikalisch war für die passende Begleitung gesorgt.

 

Und so blieb am Ende nicht nur ein gelungenes Fest, sondern vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas auf die Beine gestellt zu haben, das dem Anlass mehr als gerecht wurde. Der Abbau am Montag verlief wie immer routiniert, fast schon eingespielt – begleitet zufriedenen Gesichtern.

 

50 Jahre Segelclub Freistett wurden nicht einfach gefeiert. Sie wurden gelebt.

 

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