
Wenn Kinderlachen über den See hallt, Segel sich im Wind füllen und am Steg geschäftiges Treiben herrscht, dann ist ziemlich klar: Das Kinderferienprogramm der Stadt Rheinau macht Station beim Segelclub Freistett. Und auch in diesem Jahr zeigte sich wieder, wie viel Begeisterung ein Nachmittag auf dem Wasser auslösen kann – vorausgesetzt, Wetter, Wind und Organisation spielen mit. Was sie taten.
Der Segelnachmittag war bestens besucht, die Plätze schnell vergeben, die Vorfreude entsprechend groß. Nach einer kurzen Begrüßung ging es zunächst an Land los – mit Knotenkunde und einer verständlichen Einführung in den Aufbau eines Segelbootes.
Dann folgte der Teil, auf den alle gewartet hatten: ab aufs Wasser. Mit einer gut aufgestellten Flotte – bestehend aus mehreren Jollen sowie motorisierten Kajüt-Segelbooten – konnten die Kinder das Segeln aus unterschiedlichen Perspektiven erleben. Begleitet von erfahrenen Skippern aus den Reihen des Clubs ging es hinaus auf den See, wo jedes Kind die Gelegenheit bekam, selbst einmal das Ruder zu übernehmen oder die Segel zu bedienen. Und genau in diesen Momenten zeigte sich, wie schnell aus Neugier echte Begeisterung werden kann.
Die Bedingungen hätten dabei kaum besser sein können: angenehme Temperaturen, ausreichend Wind und immer wieder diese kleinen Augenblicke, in denen das Boot Fahrt aufnimmt und man spürt, wie Segeln funktioniert – nicht theoretisch, sondern ganz unmittelbar. Da hallte der eine oder andere Jubelschrei über den See :-)
Zwischendurch durfte natürlich auch die Stärkung nicht fehlen. In der Pause warteten Würstchen vom Grill, Kuchen und kühle Getränke – eine willkommene Gelegenheit, sich auszutauschen, durchzuatmen und das Erlebte zu verarbeiten, bevor es wieder hinaus aufs Wasser ging.
Zum Abschluss wurde es dann noch einmal ungezwungen: Bei bestem Wetter zog es viele der Kinder ins Wasser – eine spontane Abkühlung, die den Tag perfekt abrundete und für entsprechend gute Stimmung sorgte.
Was bei all dem leicht in den Hintergrund rückt, aber keineswegs selbstverständlich ist, ist der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund. Ohne die zahlreichen Mitglieder, die ihre Boote zur Verfügung stellen, als Skipper mitfahren, organisieren, grillen oder betreuen, wäre ein solcher Tag nicht möglich. Ihr Engagement ist es, das diesen Segelnachmittag Jahr für Jahr zu einem festen Bestandteil des Ferienprogramms macht.
Am Ende blieb ein rundum gelungener Tag – mit vielen neuen Eindrücken, vielleicht dem einen oder anderen frisch entdeckten Hobby und ganz sicher mit einer Menge schöner Erinnerungen. Aber was red ich da, seht selbst:
Es gibt diese seltenen Momente im Vereinsleben, die noch lange nachhallen – in Gesprächen am Steg, in Bildern im Kopf und in diesem angenehmen Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben. Das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des Segelclub Freistett war genau so ein Moment. Eines, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn viele mit anpacken – und dann gemeinsam genießen.
Schon im Vorfeld war spürbar gewesen, dass hier nicht einfach nur ein Fest vorbereitet wurde. Über Tage hinweg wurde organisiert, aufgebaut, abgestimmt, geschleppt und dekoriert – oft bis in die Abendstunden hinein, mit der typischen Mischung aus Pragmatismus und guter Laune, die man nur im Verein findet. Zelte wurden gestellt und gesichert, Lichterketten gespannt, Strom- und Wasserleitungen gelegt, das Gelände Schritt für Schritt in eine Festfläche verwandelt.
Der Samstagabend begann schließlich, wie es sich für ein solches Jubiläum gehört: mit einem Sektempfang um 18 Uhr, bei dem sich Mitglieder, Gastlieger und geladene Gäste in entspannter Atmosphäre zusammenfanden. Es wurde angestoßen, gelacht, erzählt – und schnell wurde klar, dass dieser Abend genau die richtige Richtung einschlagen würde.
Kulinarisch ließ der Abend keine Wünsche offen. Das Buffet von Saier aus Rheinbischofsheim war nicht nur reichlich bestückt, sondern auch so vielfältig, dass wirklich für jeden etwas dabei war. Und ja – das Versprechen, dass niemand hungrig bleiben würde, wurde mehr als erfüllt. Es folgten Dessert, Kaffee und Kuchen, später eine Käseplatte für die Genießer, die es etwas länger aushielten, und eine kleine Spirituosenbar, die sich im Laufe des Abends zu einem beliebten Treffpunkt entwickelte.
Dazwischen immer wieder Gespräche, Begegnungen, dieses typisch ungezwungene Miteinander, das sich nicht planen lässt, sondern einfach entsteht. Und auch die kleinen Überraschung, die in das Programm eingebaut waren, sorgten für den einen oder anderen besonderen Moment.
Am Sonntag öffnete der Club dann seine Tore für die Öffentlichkeit – und traf damit genau ins Schwarze. Beim Tag der offenen Tür nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, den Segelclub kennenzulernen und beim Schnuppersegeln selbst aufs Wasser zu gehen. Ob auf der Jolle oder dem Kajütboot – die Rückmeldungen waren durchweg positiv, und nicht wenige dürften an diesem Nachmittag zum ersten Mal echtes Segelfeeling erlebt haben.
An Land blieb es bewusst unkompliziert: Würste vom Grill im Weck, Getränke aus der Flasche, alles gegen einen kleinen Unkostenbeitrag – genau die richtige Mischung für einen entspannten Sommertag. Hinter den Kulissen lief dabei alles reibungslos, weil viele Hände ineinandergriffen: am Grill, an der Kasse, bei der Ausgabe und natürlich auf dem Wasser.
Was dieses Wochenende besonders gemacht hat, waren nicht nur Programm und Organisation, sondern auch die vielen kleinen Beiträge der Mitglieder. Geschmückte Boote mit Flaggen und Lichterketten sorgten für ein stimmungsvolles Bild am Steg, das Kuchenbuffet wurde durch zahlreiche Spenden bereichert, an der Bar tauchten immer wieder neue Flaschen auf, und auch musikalisch war für die passende Begleitung gesorgt.
Und so blieb am Ende nicht nur ein gelungenes Fest, sondern vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas auf die Beine gestellt zu haben, das dem Anlass mehr als gerecht wurde. Der Abbau am Montag verlief wie immer routiniert, fast schon eingespielt – begleitet zufriedenen Gesichtern.
50 Jahre Segelclub Freistett wurden nicht einfach gefeiert. Sie wurden gelebt.
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Auch in diesem Jahr fand im Segelclub Freistett eine Segel AG im Rahmen der Kooperation Schule und Verein statt.
An der Segel AG nahmen 12 Schüler der 5ten Klassen der Realschule Rheinau teil.
Die Segel AG gliedert sich in 2 Lerneinheiten:
Theorie:
Nach den Osterferien begann im wöchentlichen Rhythmus die theoretische Einweisung.
Inhalt: Knoten, Segelkunde (Segelarten, Manöver, etc.), Auf- und Abbauen einer Segeljolle.
Praxis:
Die praktische Einheit startete nach den Pfingstferien. Nun wurde auf dem Wasser trainiert.
Kursleitung:
Sebastian Klein
Nun hat es und dieses Jahr gleich erwischt wie im Jahr zuvor, zum Ansegeln kein Wind... Lediglich ein Kajütboot hat die Ehre gerettet und hat die Segel gesetzt. Sonst hat und das Wetter dennoch einen schönen gemeinsamen Nachmittag beschert.
Auch wenn es die ganz wilden Segler schon mitten im Winter mit dickstem Neopren auf den See zieht, ist ab diesem Tag nun ganz offiziell die Segel-Saison eröffnet!
Ja, das war wieder mal ein Arbeitseinsatz mit sehr guter Beteiligung! Alle geplanten Arbeiten konnten zügig erledigt werden.
Das Präsidium des Deutschen Segler-Verbands gratuliert uns zum 50. Jubiläum und sendet und eine Urkunde.
Faschings-Samstag am Lagerfeuer und Grill :-) So ist das im Segelclub Freistett. Wir hatten super Wetter und viele Mitglieder und Gäste kamen bei bestem Wetter auf das Clubgelände. Traditionell haben wieder viele einen Salat oder Kuchen mitgebracht und so konnten wir den ersten "offiziellen" Termin im Jahr gemeinsam genießen.